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Verlag

Für Rezensionsexemplare kontaktiert bitte den Verlag: www.bahoebooks.net oder info (at) bahoebooks.net
Das Buch

Auf 220 Seiten beleuchten 30 Autor·innen, wie klimasoziale Politik eine grundlegende Verbesserung unseres Lebens schaffen kann. Sie diskutieren konkrete Maßnahmen, um eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Gesellschaft zu gestalten. Die Bereiche umfassen nicht nur menschliche Grundbedürfnisse wie Gesundheit, Wohnen oder Ernährung. Auch Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion, Pflege, Überreichtum und ein zukunftsfähiges Staatsbudget sind zentrale Themen des Buches.

Damit vereint Klimasoziale Politik Beiträge, die Wege aus der ökologischen und sozialen Sackgasse aufzeigen. Das Buch definiert grundsätzliche Begriffe, bildet verschiedene Zugänge ab und beschreibt nüchtern und ohne Alarmismus sozial und ökologisch wünschenswerte politische Schritte.
Inhalte

Einleitung: Klimasoziale Politik (zur Vorschau bitte klicken)
Ernest Aigner, Laura Allinger, Michael Eigner, Clara Moder, Christina Plank, Mario Taschwer, Hendrik Theine, Simon Theurl und Katerina Vrtikapa.

Die Klimakrise in Österreich

Klimaaktivismus in Österreich
Antje Daniel, Iris Frey, Alexandra Strickner
Klimapolitik auf Österreichisch: „Ja, aber …“
Christoph Clar, Patrick Scherhaufer
Emissionen hin oder her: Wer stößt sie aus und wie viel ist zu viel?
Stefan Nabernegg
Maßnahmen: Was kann Klimapolitik leisten?
Mathias Kirchner, Birte Strunk
Sozialpolitik für eine klimagerechte Gesellschaft
Katharina Bohnenberger, Jana Schultheiss


Klimasoziale Politik

Geschlechtergerechtigkeit: Unverzichtbar auf dem Weg zu Klimagerechtigkeit
Elisabeth Klatzer, Lisa M. Seebacher
Migrationsgesellschaft klimasozial gestalten
Judith Kohlenberger
Armut durch Klimapolitik überwinden
Laura Allinger, Clara Moder, Robert Rybaczek-Schwarz, Martin Schenk
Ungleichheit: Warum wir uns die Reichen nicht mehr leisten können
Hendrik Theine, Mario Taschwer
Gesundheit für Alle
Willi Haas
Ernährung klimasozial gestalten
Christina Plank, Marianne Penker, Karl-Michael Brunner
Wohnen: Inklusiv, leistbar, emissionsfrei
Katharina Litschauer, Daniel Grabner, Koen Smet
Mobilität: Warum eine klimafreundliche Umgestaltung sozial gerecht ist
Alexander Brenner
Pflege: Sorglos? Klimasoziale Antworten auf die Pflegekrise
Ernest Aigner, Hanna Lichtenberger
Lohnarbeit sozial und ökologisch nachhaltig gestalten
A. Katharina Keil
Budget- und Steuerpolitik klimasozial umsteuern
Georg Feigl, Katerina Vrtikapa
Industriepolitik: Produktion zukunftsfähig machen
Julia Eder
Handelspolitik für eine klimasoziale Welt
Henrike Schaum
Rohstoffe: Naturzerstörung und Ausbeutung beenden
Michael Eigner
Finanzsystem: Warum grüne Geldanlagen das Klima nicht retten werden
Teresa Gäckle, Julia Litofcenko, Lisa Mittendrein, Lina Schmid, Mario Taschwer


Nachwort (zur Vorschau bitte klicken)
Helga Kromp-Kolb


Über die Autor·innen (zur Vorschau bitte klicken)
Armutsbetroffene

In und zwischen den Kapiteln kommen im Buch immer wieder Armutsbetroffene zu Wort, die im Rahmen eines Treffens ihre Sicht auf die Klimakrise dargelegt haben.

Die Klimakrise bedeutet für mich, dass ich jetzt im Winter in der eiskalten Wohnung sitze, dass ich im Sommer eine Hitze habe, dass mir die Luft wegbleibt und ich das Gefühl habe, ich kriege jetzt bald einen Herzinfarkt. Ich kann aber nichts machen dagegen. (…) Ich kann nichts machen, ich bin ohnmächtig, ausgeliefert.
Franziska, armutsbetroffene Pensionistin, Wien
Wir können uns nicht leisten, mit dem Auto viel herumzufahren oder haben gar kein Auto, das ist gut für das Klima. Wir sind mehr angewiesen auf den öffentlichen Verkehr, das ist auch gut für das Klima.
Christoph, armutsbetroffener Straßenzeitungsverkäufer, Linz
Testimonials

Um die Klimakrise zu bewältigen, müssen wir vom Wollen ganz schnell ins Tun kommen. Denn was nutzen die höchsten Ziele, wenn wir nicht genug tun, um sie auch zu erreichen. Ich bin mir sicher: Wenn wir alle an einem Strang ziehen, schaffen wir das auch.
Alexander Van der Bellen, Bundespräsident der Republik Österreich
Die Klimakrise ist die soziale Frage unserer Zeit. Klimapolitik, die Macht- und Eigentumsverhältnisse nicht im Blick hat, verschärft soziale Ungerechtigkeit, statt sie zu bekämpfen.
Barbara Blaha, Leiterin Momentum Institut
Autor·innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft ergänzen einander in diesem Buch produktiv. Die Beiträge lassen uns nicht nur eine nachhaltige Zukunft herbeisehen, sondern erläutern auch welche institutionellen Veränderungen sie ermöglichen.
Sigrid Stagl, Professorin der Ökonomie, Wirtschaftsuniversität Wien
Herausgeber

ATTAC ist eine internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt.

Die ARMUTSKONFERENZ ist ein Netzwerk von über 40 sozialen Organisationen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Sie thematisiert Hintergründe und Ursachen, Daten und Fakten, Strategien und Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich.

BEIGEWUM ist der Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen, ein Verein von SozialwissenschafterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen, der das Ziel verfolgt, Ergebnisse kritischer Forschungstätigkeit in die laufende politische Debatte einzubringen und gibt den Kurswechsel heraus.